Museo della Musica

Im Herzen des Stadtteils San Marco lädt das Museo della Musica in Venedig zu einer einzigartigen Zeitreise durch die Welt der Barockmusik und des italienischen Geigenbaus ein. Untergebracht in der prachtvoll restaurierten Kirche San Maurizio, präsentiert das Museum eine faszinierende Sammlung historischer Musikinstrumente und würdigt das musikalische Erbe Venedigs. Besonders Freunde klassischer Musik und Liebhaber venezianischer Handwerkskunst kommen hier auf ihre Kosten. Der Eintritt ist frei – ein echter Geheimtipp für Kulturreisende und Musikbegeisterte.

Die Ursprünge der Kirche San Maurizio reichen bis ins 7. Jahrhundert zurück. Nach mehreren Umgestaltungen erhielt das Bauwerk im frühen 19. Jahrhundert seine heutige neoklassizistische Gestalt. Die Umwidmung zum Museum erfolgte im späten 20. Jahrhundert, mit dem Ziel, venezianische Musikkultur, barocke Klangästhetik und handwerkliche Tradition für ein breites Publikum erlebbar zu machen. Das Museo della Musica zeigt wertvolle Originale von Geigenbauern wie Amati, Guadagnini oder Goffriller, ergänzt durch Noten, Gemälde und Klanginstallationen. Das Museum ist Teil des Projekts „Venice Music Project“ und stellt auch moderne Nachbauten im historischen Stil vor.

Peggy Guggenheim Collection

Direkt am Canal Grande im Stadtteil Dorsoduro gelegen, zählt die Peggy Guggenheim Collection zu den bedeutendsten Museen für moderne Kunst in Italien. Untergebracht im Palazzo Venier dei Leoni, dem ehemaligen Wohnsitz der amerikanischen Kunstmäzenin Peggy Guggenheim, beherbergt das Museum eine beeindruckende Sammlung europäischer und amerikanischer Kunstwerke des 20. Jahrhunderts. Von Picasso über Pollock bis hin zu Dalí – hier erleben Besucher eine faszinierende Reise durch die Kunstgeschichte der Moderne.​

Peggy Guggenheim (1898–1979) begann ihre Sammlungstätigkeit in den 1930er Jahren in Europa und setzte sie während des Zweiten Weltkriegs in New York fort. 1948 präsentierte sie ihre Sammlung erstmals auf der Biennale von Venedig im griechischen Pavillon. Ein Jahr später erwarb sie den Palazzo Venier dei Leoni, ein unvollendetes Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, das sie bis zu ihrem Tod bewohnte. Ab 1951 öffnete sie ihre Sammlung regelmäßig für die Öffentlichkeit. Nach ihrem Tod wurde das Museum 1980 offiziell eröffnet und ist heute Teil der Solomon R. Guggenheim Foundation.