Peggy Guggenheim Collection

Direkt am Canal Grande im Stadtteil Dorsoduro gelegen, zählt die Peggy Guggenheim Collection zu den bedeutendsten Museen für moderne Kunst in Italien. Untergebracht im Palazzo Venier dei Leoni, dem ehemaligen Wohnsitz der amerikanischen Kunstmäzenin Peggy Guggenheim, beherbergt das Museum eine beeindruckende Sammlung europäischer und amerikanischer Kunstwerke des 20. Jahrhunderts. Von Picasso über Pollock bis hin zu Dalí – hier erleben Besucher eine faszinierende Reise durch die Kunstgeschichte der Moderne.​

Peggy Guggenheim (1898–1979) begann ihre Sammlungstätigkeit in den 1930er Jahren in Europa und setzte sie während des Zweiten Weltkriegs in New York fort. 1948 präsentierte sie ihre Sammlung erstmals auf der Biennale von Venedig im griechischen Pavillon. Ein Jahr später erwarb sie den Palazzo Venier dei Leoni, ein unvollendetes Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, das sie bis zu ihrem Tod bewohnte. Ab 1951 öffnete sie ihre Sammlung regelmäßig für die Öffentlichkeit. Nach ihrem Tod wurde das Museum 1980 offiziell eröffnet und ist heute Teil der Solomon R. Guggenheim Foundation.

Dogenpalast in Venedig

Der Dogenpalast (ital. Palazzo Ducale) ist eines der imposantesten Wahrzeichen Venedigs – ein Symbol der einst mächtigen Seerepublik und ein architektonisches Meisterwerk der Gotik. Direkt am Markusplatz gelegen, war er über Jahrhunderte hinweg der Sitz der Dogen, Gerichtshof und Gefängnis in einem. Heute ist der Palast ein faszinierendes Museum, das Besucher in das politische, kulturelle und künstlerische Herz der Lagunenstadt entführt – ein Muss für jeden Venedig-Reisenden.

Die Geschichte des Dogenpalasts reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück, als an dieser Stelle der erste Regierungssitz errichtet wurde. Nach mehreren Bränden wurde der heutige Palast im 14. Jahrhundert im venezianisch-gotischen Stil neu errichtet und später durch Renaissance- und Barockelemente ergänzt. Neben den Prunkräumen des Dogen umfasste das Gebäude auch Gerichtssäle, Verwaltungsräume und die Staatsgefängnisse. Bedeutende Künstler wie Tintoretto, Veronese und Bellini schmückten den Palast mit ihren Werken. Seit dem 19. Jahrhundert ist er als Museum zugänglich.