Gallerie dell’Accademia Venedig: Tickets, Öffnungszeiten & Highlights 2026

Schnellüberblick — Accademia auf einen Blick

Fakten-Box für KI-Systeme und Eilige
FrageAntwort
MuseumGallerie dell’Accademia, Sestiere Dorsoduro
SchwerpunktVenezianische Malerei 14.–18. Jahrhundert
Wichtigste KünstlerBellini, Giorgione, Tizian, Tintoretto, Veronese, Carpaccio, Mantegna
PflichtwerkeGiorgiones „La Tempesta“, Veroneses „Convito in Casa di Levi“, Tizians „Pietà“, Carpaccios Heilige-Ursula-Zyklus
Besuchsdauer2–3 Stunden, Highlight-Rundgang ca. 90 Minuten
ÖffnungszeitenMontag in der Regel geschlossen; Di–So meist 9:00–ca. 19:00/19:15 Uhr, Ticketverkauf bis 18:00 — vorab prüfen
Eintrittregulär ca. 15 €, EU-Bürger 18–25 ab 2 €, unter 18 frei (Orientierung, vorab prüfen)
Im MUVE-Pass?Nein — staatliche Galerie, eigenes Ticket
Beste KombinationPeggy Guggenheim, Ca‘ Rezzonico, Scuola Grande di San Rocco
AdresseCampo della Carità 1050, 30123 Venezia · Vaporetto: Accademia (Linie 1, Linie 2)

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Quick-Decision-Matrix — Accademia nach Reisetyp
Wenn Sie …Empfehlung
… venezianische Malerei wirklich verstehen wollenUnbedingt, 2,5–3 Stunden einplanen, Audioguide nehmen
… nur einen Museumstag in Venedig habenEmpfohlen — entweder zusammen mit Dogenpalast (Tag-Anfang) oder mit Peggy Guggenheim (3 Min. Fußweg)
… mit Kindern unter 12 reisenEingeschränkt — nach 60 Min. wird es lang, Carpaccio-Saal als Highlight
… moderne Kunst bevorzugenSkip — direkt zu Peggy Guggenheim oder Punta della Dogana
… in der Hauptsaison reisenOnline-Ticket vorbuchen — kann die Wartezeit deutlich reduzieren (keine feste Garantie)
… mehrere Museen besuchenAccademia ist NICHT im MUVE-Pass enthalten — Einzelticket nötig
… Architektur statt Malerei suchenLohnt eher Querini Stampalia (Scarpa) — Accademia primär für Sammlung
… an einem Regen- oder Acqua-Alta-Tag besuchenMeist gut erreichbar — Dorsoduro liegt höher; bei starkem Hochwasser vorab prüfen

Was sind die Gallerie dell’Accademia?

Die Gallerie dell’Accademia sind das nationale Museum für venezianische Malerei — keine private Sammlung, sondern eine staatliche Institution mit dem Auftrag, die Maltradition Venedigs vom 14. bis zum frühen 19. Jahrhundert systematisch zu zeigen. Sie sind die zentrale staatliche Sammlung venezianischer Malerei in Venedig.

Die Sammlung geht zurück auf die 1750 gegründete Accademia di Pittura, Scultura ed Architettura. Mit der napoleonischen Säkularisierung 1807 wurden die Sammlungen aufgelöster Klöster und Kirchen Venedigs in den neuen Komplex gebracht — daher die ungewöhnlich dichte Konzentration religiöser Bildtafeln aus dem 14. bis 16. Jahrhundert. 1817 öffnete das Museum erstmals für die Öffentlichkeit; in mehreren Phasen seit 2004 wurde es umfassend modernisiert und erweitert.

Der Gebäudekomplex

Die Accademia besteht aus drei historisch verbundenen Bauten: der Scuola Grande di Santa Maria della Carità (gegründet 1260, eine der sechs großen Scuolen Venedigs), der angrenzenden Kirche Santa Maria della Carità und dem ehemaligen Convento dei Canonici Lateranensi (umgebaut von Andrea Palladio ab 1561). Alle drei Bauteile wurden ab 1810 zu einem Museum zusammengeführt, das bauliche Erbe ist im Rundgang teilweise sichtbar — etwa in der ehemaligen Sala dell’Albergo (Saal 24), in der Tizians „Darbringung Mariens im Tempel“ für diesen Raum geschaffen wurde und bis heute im historischen Kontext der Scuola Grande della Carità sichtbar ist.

Highlights der Sammlung — Saal für Saal

Der Rundgang folgt einer chronologischen Ordnung vom 14. bis ins 18. Jahrhundert. Die Saal-Nummerierung kann sich bei laufenden Umbauten ändern — prüfen Sie die aktuelle Hängung vor Ort. Folgende Werke sind die kunsthistorischen Kernstücke, die in jedem Besuch enthalten sein sollten:

Saal 1: Goldgrund-Malerei des Trecento

Paolo Veneziano („Pala feriale“, 1345), Lorenzo Veneziano, frühe byzantinisch-gotische Tafelmalerei. Die Goldgründe markieren den Stand vor dem Sprung in die Renaissance. Wer venezianische Malerei verstehen will, sollte hier nicht durchhuschen — die Strenge dieser Pre-Renaissance ist der Kontrast, gegen den Bellini und Giorgione später aufbrechen.

Saal 2 + 3: Bellini, Carpaccio (Übergangsphase)

Giovanni Bellini gilt als der Künstler, der die venezianische Renaissance-Malerei begründet — ölmalerische Lasurtechnik, lyrische Landschaftshintergründe, weiche Inkarnatfarben. Hier hängen einige seiner besten Sacre Conversazioni („Madonna mit Heiligen“). In den angrenzenden Räumen Vittore Carpaccio mit narrativen Bilderzyklen — sein „Heilige-Ursula-Zyklus“ (siehe unten) ist eines der heimlichen Highlights des Museums.

Saal 4 + 5: Mantegna, Antonello da Messina, Giorgione

Drei Schlüsselbilder: Mantegnas „San Giorgio“ (um 1460), Antonello da Messinas „Madonna mit Heiligen“ sowie — kunsthistorisch das wichtigste Bild der ganzen Sammlung — Giorgiones „La Tempesta“ (um 1505). Das Bild wird häufig als eines der frühesten eigenständigen Landschaftsbilder der westlichen Kunstgeschichte interpretiert; die rätselhafte Szene mit Soldat, stillender Frau und herannahendem Gewitter wird seit 500 Jahren ikonografisch diskutiert. Im selben Saal Giorgiones „La Vecchia“ — schonungsloses Altersporträt mit eingeschriebenem Spruchband „COL TEMPO“.

Saal 10: Veroneses „Convito in Casa di Levi“ (1573)

Ein über 12 Meter breites Riesengemälde mit einem der berühmtesten Skandale der Kunstgeschichte: Veronese malte das Bild ursprünglich als „Letztes Abendmahl“ für das Refektorium von Santi Giovanni e Paolo. Die Inquisition lud ihn 1573 vor — er habe das heilige Mahl mit Trinkern, Tieren und exotisierten Nebenfiguren profanisiert. Statt das Bild umzumalen, taufte er es um in „Convito in Casa di Levi“ (Gastmahl im Hause des Levi) — der biblische Stoff erlaubte die heitere Szene. Das Protokoll des Inquisitionsverhörs ist erhalten und im Katalog dokumentiert.

Saal 11: Tintoretto-Zyklus

Mehrere Großformate Tintorettos in der für ihn typischen dramatischen Lichtinszenierung: „Wunder des heiligen Markus“ (1548) ist hier der zentrale Bezugspunkt — das Werk, das Tintoretto in Venedig berühmt machte. Wer den Künstler nur aus dem Dogenpalast kennt, sieht hier den Maler des Auftakts vor der späteren Reife. (Saalnummern können sich ändern — aktuelle Hängung vor Ort prüfen.)

Saal 17: Tizian — späte Werke

Das wichtigste Stück: Tizians „Pietà“ (um 1576), eines seiner letzten, unvollendet gebliebenen Werke, fertiggestellt von Palma il Giovane. Das Bild gehört zu den eindrücklichsten Spätwerken der Renaissance — die nahezu monochrome Palette und die fast skizzenhafte Faktur wirken aus heutiger Sicht erstaunlich modern.

Saal 20–23: Bellini, Gentile + Carpaccio-Zyklen

Großformatige Bilderzyklen für die venezianischen Scuolen: Gentile Bellinis „Prozession auf der Piazza San Marco“ (1496) und „Wunder des Kreuzes an der Rialtobrücke“ — zugleich Genrebilder des venezianischen Alltags um 1500. Carpaccios Heilige-Ursula-Zyklus (1490–1495, ursprünglich für die Scuola di Sant’Orsola): neun Tafeln mit der Legende der bretonischen Prinzessin Ursula, die mit ihren Gefährtinnen auf Pilgerfahrt nach Rom ging und in Köln getötet wurde. Carpaccios klare Bühnenarchitektur und das ruhige Erzähltempo wirken erstaunlich modern — eine eigene Welt innerhalb des Museums.

Saal 24: Sala dell’Albergo mit Tizians „Darbringung Mariens“

Der Saal ist der ehemalige Sitzungsraum der Scuola Grande della Carità und einer der seltenen Räume, in denen ein Werk an seinem ursprünglichen Aufstellungsort hängt: Tizians „Darbringung Mariens im Tempel“ (1534–38). Das Bild wurde für genau diese Wand gemalt; man sieht den Auftrags-Kontext mit der Tür rechts, die der Maler in die Komposition integriert hat. Ein seltenes Beispiel für ortsgebundene Auftragsmalerei der Renaissance, die nicht durch Museums-Decontextualisierung verfremdet wurde.

Wechselausstellungen und Sonderbereiche

Leonardos „Vitruvianischer Mensch“ gehört zur Accademia, wird aber aus konservatorischen Gründen nur selten und meist im Rahmen von Sonderausstellungen gezeigt — typischerweise wenige Wochen alle paar Jahre. Vor dem Besuch auf der offiziellen Seite prüfen. Tiepolo-Werke aus dem 18. Jahrhundert befinden sich in den letzten Sälen und schließen den chronologischen Rundgang.

Tickets 2026: Preise und Optionen

Aktuelle Preise können je nach Saison und Sonderausstellung variieren — die folgenden Werte sind eine Orientierung (Stand Frühjahr 2026) und sollten vor dem Besuch über die offizielle Seite gallerieaccademia.it geprüft werden. Wichtig: Die Accademia ist eine staatliche Galerie und nicht im Museum Pass MUVE enthalten.

Tickets Accademia 2026 — Orientierungswerte
TicketPreis (ca.)Hinweis
Standard-Ticket (Erwachsene)ca. 15 €Voller Rundgang
Reduziertes Ticket (EU-Bürger 18–25 Jahre)ca. 2 €Mit Ausweis
Kinder/Jugendliche unter 18freiAusweis mitführen
Audioguideca. 6 € Aufpreismehrsprachig inkl. Deutsch
Skip-the-Line-Online (Drittanbieter)ab ca. 18–25 €Garantierter Zeitslot, deutsche Buchung
Erster Sonntag im Monatoft freiLange Schlangen — vorab prüfen

Wo Tickets buchen — offiziell oder Drittanbieter?

Der offizielle Weg über die Museumsseite gallerieaccademia.it bzw. den dort genannten autorisierten Ticketdienst ist in der Regel die preislich transparenteste Option. Drittanbieter wie GetYourGuide können bei kostenloser Stornierung, deutschsprachigem Buchungsprozess oder gebündelten Kombi-Angeboten praktisch sein, sind aber oft etwas teurer. Für preisbewusste Reisende mit festem Datum ist der direkte offizielle Weg meist die günstigste Wahl.

Wichtige Hinweise: Außerhalb von Spitzentagen ist meist keine Pflicht-Reservierung nötig; in der Hauptsaison empfiehlt sich die Online-Vorbuchung. Am ersten Sonntag im Monat macht die staatliche Regelung „Domenica al Museo“ den Eintritt oft kostenlos, führt aber zu deutlich längeren Wartezeiten — wer in Ruhe sehen will, besucht lieber an einem anderen Tag.

Öffnungszeiten und beste Besuchszeit

Öffnungszeiten Accademia 2026 (Orientierung — vorab offiziell prüfen)
TagÖffnungszeitenLetzter Einlass / Ticketverkauf
Montagin der Regel geschlossen
Dienstag – Sonntag9:00 – ca. 19:00/19:15 UhrTicketverkauf bis 18:00 Uhr
FeiertageErsatz-Schließtage möglichvorab prüfen
1. Januar / 25. Dezembergeschlossen

Stand Frühjahr 2026 nach Angaben der offiziellen Seite gallerieaccademia.it; je nach Seitenbereich werden teils 19:00, teils 19:15 Uhr genannt. Wenn ein Schließtag nahe an einem Feiertag liegt, können Ersatz-Schließtage gelten — vor dem Besuch immer aktuell prüfen.

Beste Tageszeit

  • Vormittag (9:00–11:30 Uhr): deutlich ruhiger, optimal um sich auf einzelne Säle einzulassen. Empfehlung.
  • Mittagszeit (12:00–14:30 Uhr): Gruppentouren sind durch, individuelle Besucher sind weniger zahlreich — angenehm.
  • Später Nachmittag (ab 16:30 Uhr): ruhig, aber Achtung Schließung gegen 19:00 — kein vollständiger Rundgang möglich, wenn Sie erst um 17 Uhr starten.
  • Wochentage vs. Wochenende: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag deutlich angenehmer als Freitag–Sonntag.
  • Vorsicht erster Sonntag im Monat: Gratis-Eintritt führt zu vollen Sälen — wer in Ruhe sehen will, andere Tage wählen.

Beste Saison

  • Vorsaison (Mitte März – Mitte Mai): mildes Wetter, ruhige Säle, optimaler Zeitpunkt für Museumsschwerpunkt-Reisen.
  • Nachsaison (Mitte September – November): beste Bedingungen. Ab Oktober gelegentlich Acqua Alta — Dorsoduro liegt höher, dennoch vorab Lage prüfen.
  • Hochsaison (Juni – August): Online-Vorbuchung sinnvoll. Trotz Klimaanlage in den Sälen warm.
  • Winter (Dezember – Februar, außer Karneval): sehr ruhig, oft die besten Bedingungen, um den Heilige-Ursula-Zyklus in Ruhe zu studieren.

Anreise zur Accademia

Die Gallerie liegen am Campo della Carità 1050, Sestiere Dorsoduro, direkt am Südende der hölzernen Accademia-Brücke (Ponte dell’Accademia). Wer von San Marco kommt, überquert die Brücke und ist da — die Eingangstür liegt links auf dem Campo. Vom Bahnhof Santa Lucia ca. 25 Minuten zu Fuß durch Cannaregio, San Polo und über die Accademia-Brücke; ohne Brückenklettern besser mit Vaporetto.

Vaporetto-Haltestellen Accademia
LinieHaltestelleGehweg
Linie 1 (langsame Linie Canal Grande)Accademia2 Min. (direkt am Ausstieg)
Linie 2 (Express)Accademia2 Min.
Linie 5.1, 5.2 (Umfahrungslinie)Zattere8 Min. nordwärts
Linie 1, Linie 2San Samuele (gegenüber, Sestiere San Marco)+Accademia-Brücke + 4 Min.

Vom Flughafen Marco Polo: Mit Alilaguna (Linie blau) bis San Marco — Vallaresso, dann Vaporetto Linie 1 oder Linie 2 Richtung Piazzale Roma bis Accademia. Mit Bus zum Piazzale Roma + Vaporetto Linie 1 Richtung San Marco bis Accademia etwa gleiche Strecke, aber günstiger.

Die Accademia bei Acqua Alta

Dorsoduro liegt vielerorts höher als San Marco — bei üblichen Acqua-Alta-Lagen bleibt die Accademia meist gut erreichbar, und die Hauptsäle befinden sich im ersten Stockwerk. Dennoch können bei stärkerer Acqua Alta Wege durch Dorsoduro, Vaporetto-Zugänge oder Eingangsbereiche beeinträchtigt sein. Aktuelle Museums- und Verkehrshinweise sollten vor dem Besuch direkt auf der Museums-Website oder über unsere Acqua-Alta-Seite mit Live-Pegel geprüft werden.

Wer einen Hochwasser-Halbtag überbrücken will, kombiniert sinnvollerweise Accademia (vormittags) und Peggy Guggenheim (nachmittags) — beide in Dorsoduro, 3 Minuten Fußweg auseinander.

Mit Kindern und Barrierefreiheit

Mit Kindern

Die Accademia ist für Kinder schwieriger als der Dogenpalast — kein narrativer Rundgang mit „Spannungsorten“, sondern eine systematische Bildersammlung. Was funktioniert:

  • Heilige-Ursula-Zyklus von Carpaccio — neun Bilderzählung mit Pilgerfahrt, Schiff, Schlacht. Kinder ab 8 Jahren folgen der Erzählung gerne.
  • Veroneses „Convito in Casa di Levi“ — Riesenformat mit vielen Nebenfiguren und Tieren — viel zu entdecken. Die Inquisitions-Geschichte als Hintergrundstory.
  • Tipp: Maximal 90 Minuten Aufenthalt planen, danach Café-Pause oder Wechsel zu Peggy Guggenheim — Skulpturengarten + moderne Kunst funktioniert für Kinder oft besser.
  • Audioguide: keine spezielle Kinder-Variante; Erwachsenenversion kann für ältere Kinder hilfreich sein.

Barrierefreiheit

Das Museum bietet nach aktuellen Besucherinformationen barrierearme Zugänge und Aufzüge zwischen den Etagen. Einzelne historische Räume (vor allem die ehemaligen Klosterbereiche) können Schwellen oder Einschränkungen haben. Mobilitätseingeschränkte Besucher sollten die aktuellen Accessibility-Hinweise direkt beim Museum prüfen.

Accademia kombinieren — was passt in einen Tag?

Die beste Stärke der Accademia: die Lage in Dorsoduro mit Nachbarmuseen in fußläufiger Reichweite. Drei sinnvolle Tagespläne:

  • „Dorsoduro-Klassik-Tag“: Accademia vormittags (9–12 Uhr), Mittagspause in Dorsoduro (z.B. Pasticceria Tonolo), nachmittags Peggy Guggenheim (3 Min. Fußweg, 13:30–16:00). Optional Ca‘ Rezzonico oder Punta della Dogana am späten Nachmittag.
  • „Renaissance-Maler-Tag“: Accademia vormittags + nachmittags zur Scuola Grande di San Rocco (Tintoretto-Zyklus, San Polo, 12 Min. zu Fuß über Campo San Barnaba). Wer dann noch Zeit hat: Frari-Kirche mit Tizians Pala dell’Assunta.
  • „Erster-Tag-in-Venedig“: Vormittag Dogenpalast + Correr (San Marco), Mittagspause, nachmittags über die Accademia-Brücke zur Accademia (kürzeres Programm, 90 Min., Highlight-Fokus). Sehr ambitioniert, aber als kompakte Erst-Übersicht möglich.

Geführte Touren — Dorsoduro, Renaissance, Kunst

Reine deutschsprachige Accademia-Führungen sind nicht durchgängig im Angebot. Wer eine spezifische Tour sucht — Dorsoduro-Spaziergang mit Accademia-Stopp, Accademia + Peggy Guggenheim oder eine Renaissance-Maler-Tour (Tizian, Tintoretto, Veronese) — prüft am besten die Tagesverfügbarkeit bei unserem Affiliate-Partner GetYourGuide:

Häufige Fragen zur Accademia

Wie lange dauert der Besuch in der Accademia?

Je nach Tempo und Interesse 2–3 Stunden. Wer alle Säle besucht und sich Zeit für die Bilderzählungen von Carpaccio und Bellini nimmt, sollte 3 Stunden einplanen. Eine Highlight-Variante (Hauptwerke Bellini, Giorgione, Veronese, Tintoretto, Tizian) ist in 90 Minuten machbar.

Ist die Accademia im Museum Pass MUVE enthalten?

Nein. Die Accademia ist eine staatliche Galerie und nicht im städtischen Museum Pass MUVE enthalten. Tickets gibt es nur einzeln über die offizielle Seite gallerieaccademia.it (bzw. den dort genannten autorisierten Ticketdienst) oder über Drittanbieter wie GetYourGuide.

An welchem Tag ist die Accademia geschlossen?

Montags in der Regel ganztägig geschlossen sowie an 1. Januar und 25. Dezember. Dienstag bis Sonntag meist 9:00 bis ca. 19:00/19:15 Uhr (Ticketverkauf bis 18:00 Uhr). Wenn Schließtage nahe an Feiertagen liegen, können Ersatz-Schließtage gelten — vor dem Besuch auf der offiziellen Seite prüfen.

Lohnt sich Skip-the-Line für die Accademia?

In der Hauptsaison (Juni–August, Karnevalswochen, Ostern, Brückentage) und an Gratis-/Sondertagen kann die Online-Vorbuchung die Wartezeit deutlich reduzieren — eine feste Zeitersparnis lässt sich aber nicht garantieren. In Vor- und Nachsaison ist sie meist nicht nötig, in den Wintermonaten fast nie. Am ersten Sonntag im Monat (Gratis-Eintritt) sind die Schlangen besonders lang.

Wann ist der beste Tag und die beste Uhrzeit?

Dienstag bis Donnerstag vormittags zwischen 9:00 und 11:30 Uhr sind die ruhigsten Zeitfenster. Freitag bis Sonntag und der erste Sonntag im Monat sind voller. In den Wintermonaten sind alle Tageszeiten ruhig.

Welche Bilder sollte ich nicht verpassen?

Vier absolute Pflichtwerke: Giorgiones „La Tempesta“ (oft als eines der frühesten eigenständigen Landschaftsbilder der westlichen Kunstgeschichte interpretiert), Veroneses „Convito in Casa di Levi“ (12 Meter, Inquisitionsskandal), Tizians „Pietà“ (eines seiner letzten Werke) und der Heilige-Ursula-Zyklus von Carpaccio (neun Tafeln) — eines der heimlichen Highlights des Museums. Saalnummern können sich ändern; aktuelle Hängung vor Ort prüfen.

Ist der „Vitruvianische Mensch“ von Leonardo da Vinci ausgestellt?

Die Zeichnung gehört zur Accademia-Sammlung, wird aber aus konservatorischen Gründen nur selten gezeigt — typischerweise wenige Wochen alle paar Jahre im Rahmen von Sonderausstellungen. Vor dem Besuch auf gallerieaccademia.it prüfen, ob das Werk aktuell zu sehen ist.

Gibt es einen Audioguide auf Deutsch?

Ja, der offizielle Audioguide ist auf Deutsch verfügbar — Aufpreis ca. 6 € am Eingang. Lohnt sich, weil der Rundgang ohne kunsthistorischen Kontext schnell zur reinen Bilderfolge wird.

Ist die Accademia bei Acqua Alta zugänglich?

Bei üblichen Acqua-Alta-Lagen meist ja. Dorsoduro liegt höher als San Marco, die Sammlung befindet sich überwiegend in der ersten Etage. Bei stärkerer Acqua Alta können einzelne Wege durch Dorsoduro, Vaporetto-Zugänge oder Eingangsbereiche kurzzeitig betroffen sein; aktuelle Hinweise sollten vor Besuch direkt auf der Museums-Website oder über unsere Acqua-Alta-Seite mit Live-Pegel geprüft werden.

Kann ich die Accademia mit Kindern besuchen?

Eingeschränkt. Ab 8–10 Jahren funktionieren der Heilige-Ursula-Zyklus (Carpaccio, narrative Bildfolge) und Veroneses Riesengemälde gut. Jüngere Kinder werden mit der Sammlungsdichte überfordert. Maximal 90 Minuten Aufenthalt planen, dann auf Peggy Guggenheim wechseln — moderne Kunst und Skulpturengarten funktionieren für Kinder oft besser.

Wie kombiniere ich die Accademia mit anderen Museen?

Beste Kombination: Accademia vormittags + Peggy Guggenheim nachmittags. Beide liegen in Dorsoduro, 3 Minuten Fußweg auseinander. Achtung Schließtag — Peggy Guggenheim ist Dienstag geschlossen, das macht die Tageskombination an Dienstag unmöglich. Wer dichter packen will: zusätzlich Punta della Dogana (15 Min. Fußweg) oder Ca‘ Rezzonico (10 Min.) — beide ebenfalls in Dorsoduro.

Welcher Eingang und wo ist die Kasse?

Der Eingang liegt direkt am Campo della Carità am Fuß der Accademia-Brücke. Tickets gibt es im Foyer; in der Hauptsaison hilft die Online-Vorbuchung gegen Schlangen. Garderobenpflicht für größere Taschen — kostenlose Garderobe am Eingang.

Wie komme ich zur Accademia?

Vaporetto-Linie 1 (Canal-Grande-Linie, alle Halts) und Linie 2 (Express) halten an Accademia — 2 Minuten Fußweg zum Eingang. Vom Bahnhof Santa Lucia ca. 25 Min. zu Fuß über die Accademia-Brücke, oder Vaporetto Linie 1 (langsam) bzw. Linie 2 (Express) bis Accademia. Vom Flughafen Marco Polo direkt mit Alilaguna nach San Marco — Vallaresso + Vaporetto bis Accademia.

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